#35 Direktvermarktung starten: Chancen, Herausforderungen und echte Praxiserfahrungen
Shownotes
Wie gelingt der Einstieg in die Direktvermarktung – und was braucht es, damit aus einer Idee ein erfolgreiches Vermarktungskonzept wird?
Darüber spricht Celine Grau in dieser Folge mit Aline Strohmenger und Nina Berner. Aline hat gemeinsam mit ihrem Mann auf ihrem Naturland-Betrieb in Unterfranken eine Direktvermarktung aufgebaut und vermarktet dort seit 2021 erfolgreich unter Anderem Getreideprodukte aus eigener Erzeugung. Ein wichtiger Baustein dabei ist ihr Selbstbedienungshofladen, den sie Schritt für Schritt entwickelt hat. Nina Berner begleitet als Expertin für Verarbeitung und Direktvermarktung bei der Naturland Zeichen GmbH Betriebe auf ihrem Weg in die Direktvermarktung.
In dieser Folge erfährst du:
• warum Direktvermarktung für viele Betriebe eine interessante Perspektive sein kann,
• welche betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen wichtig sind,
• wie Aline ihre Direktvermarktung Schritt für Schritt aufgebaut hat,
• welche Herausforderungen Betriebe nicht unterschätzen sollten,
• wie Kundinnen und Kunden auf einen Betrieb aufmerksam werden,
• und warum Qualität, Authentizität und Geduld entscheidende Erfolgsfaktoren sind.
Eine Folge für alle Bäuerinnen und Bauern, die mehr Wertschöpfung auf dem eigenen Betrieb erzielen und den direkten Kontakt zu Verbraucherinnen und Verbrauchern stärken möchten.
Shownotes
✅ Kontakte & Ansprechpersonen für Bio-Direktvermarktung
✅ Webseite
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00:00:00: Ich war ja unwissend.
00:00:01: Also wir haben zwar seit sieben das Getreide angebaut, dann kam der große Lkw hat es abgeholt und ich bin in den nächsten Markt gelaufen und habe mir quasi wieder Dinkelmil gekauft Und hab mir gedacht naja als irgendwie die Zwischenstufe können wir doch vielleicht überbrücken.
00:00:17: Das war Aline Stromenger.
00:00:19: Sie hat aus diesem Impuls heraus die Direktvermarktung am Hof gestartet.
00:00:23: Aber wie hat sie's tatsächlich umgesetzt?
00:00:26: Wie waren ihre Erfahrungen?
00:00:27: Das erfahrt ihr im Gespräch nach dem Intro.
00:00:35: Hallo und
00:01:00: herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Wir Biobauern.
00:01:03: Ich bin Silin Grau, der Host des Podcasts.
00:01:05: heute geht es um die Direktvermarktung und dafür habe ich zwei Gäste.
00:01:09: zum einen Nina Berner.
00:01:11: sie ist Agrarökonomien und bei den Naturlands Zeichen GmbH eben für die Hofverarbeitung und Direkt Vermarktung zuständig.
00:01:18: Sie hat selbst schon Hofläden geleitet und weiß daher auch woraus ankommt.
00:01:22: schön dass du da bist.
00:01:24: Ja voll gerne!
00:01:25: Ich freue mich, dass wir ja heute hier zusammen sind und gemeinsam über die Rektvermarktung sprechen.
00:01:30: Und unser zweiter Gast ist Aline Stromenger.
00:01:35: Sie bewirtschaftet mit ihrem Mann Roland einen Biohof im Nebenerwerb in Unterfranken so für die örtliche Einordnung nördlich von Würzburg ganz grob.
00:01:45: In den Jahr zwanzig einundzwanzig haben sie am Hof mit der Direktvermarktungen gestartet.
00:01:49: Schön, dass du da bist, Alin
00:01:51: Ja, hallo!
00:01:52: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:54: Ich gebe euch jetzt als Einstieg einen Satz anfangen und ihr beendet diesen Satz einfach kurz-und-erdig.
00:02:00: Beginnend mit Dianina.
00:02:02: Ein wichtiger Grund warum Direktvermarktung bei einem Betrieb funktioniert ist...
00:02:06: Hm, dass die Kundschaft kommt und die Produkte kauft.
00:02:11: Aline?
00:02:12: Direkt Vermarktung isst für mich
00:02:15: Eine Herzenssache, die ich mit Begeisterung mache.
00:02:17: Sehr schön!
00:02:18: Dann wieder Nina.
00:02:19: Wer in Direktvermarktung einsteigt muss bereit sein für
00:02:24: eine ständige Weiterentwicklung und immer wieder zuschauen was kann ich noch mal ändern?
00:02:30: Wo sind Trends?
00:02:31: also ja nicht stehen bleiben.
00:02:35: Letzte Frage Die größte Chance liegt für Betriebe oft in
00:02:39: die Kundschaft oder die Menschen wieder einmal dahin zu bringen was der Landwirt eigentlich leistet.
00:02:46: Und ich sage immer wieder, es ist unglaublich wie viel Wissen ein Landwit haben muss egal ob er den Betrieb von den Eltern übernommen hat oder ob er's gelernt hat.
00:02:55: aber es ist verrückt was dafür ein Potenzial ist was keiner oder die wenigsten mehr wissen was da eigentlich los ist.
00:03:06: Da ist natürlich jetzt spannend Aline zu sehen nochmal genauer Deinem Betrieb, was macht ihr?
00:03:13: Also was baut ihr an, dass wir alle Hörenden quasi mal abholen.
00:03:17: Was ihr macht?
00:03:18: Ja genau also unser Schwerpunkt liegt hier am Betrieb im Ackerbau den wir seit sieben nach Naturlandrichtlinien eben auch machen und zu einundzwanzig haben wir dann mit der Direktvermarktung von unserem Dinkel- und Rocken angefangen, denen wir eh schon immer angebaut haben bei uns am Hof belassen und da in die Direktvermarktung einsteigen von unserem Dinkel- und Rocken.
00:03:46: Gab es auch einen konkreten Auslöser oder war das eher so im Prozess, dass ihr vielleicht auch mit... weil da ja kurz vor Corona und so, dass ich dann gemerkt habe, da würde doch direkt Vermarktungssinn machen?
00:03:55: Oder wie war das bei euch?
00:03:57: War tatsächlich so!
00:03:58: Es kam Corona Ich war vorher noch in einem anderen Betrieb tätig Und dann haben andere Landwirte um uns rum angefangen mit der Direktvermarktung und wir haben das ein bisschen mitbekommen.
00:04:13: Und haben dann gesagt, Mensch es gibt immer mehr Direkt Vermarkter und vor allem die Verbraucher haben auch wieder mal Interesse.
00:04:19: Die haben wieder einmal rechts und links geschaut was macht der Landwirt im Ort?
00:04:24: Das war alles so.
00:04:25: Impulse durch Gespräche zu sagen würde uns auch interessieren.
00:04:28: da wollen wir eigentlich auch mitgehen und kamen dann eben auf die Idee mit dem Getreide auch weil das war jetzt ein Bereich den gab's hierso noch nicht.
00:04:38: Also ganz klar auch der regionale Aspekt, dass ihr schon in der Region geschaut habt.
00:04:43: Was gibt es denn da schon?
00:04:44: In der Direktvermarktung?
00:04:46: Ja genau!
00:04:47: Wir haben außenrum die Höfe gesehen und wir haben uns immer dafür interessiert was machen die anderen Höfen, was bieten sie an?
00:04:54: Rindfleisch ist gängig Eier Bio-Eier und haben dann eben überlegt was könnten wir machen?
00:05:01: Wir haben eben schon immer Schwerpunkt Ackerbau gehabt hatten hier keine Tierrahmenhof weil wir das eben im Leben erwerben Und kamen dann da drauf, das Ganze mit den getreide Produkten abzudecken.
00:05:15: Lina sind der so klassische Einstiegsgründe?
00:05:19: Ja für den Start in die Direktvermarktung gibt es wirklich eine ganz große Vielzahl an Gründen und Motiven.
00:05:27: Oft mal kommt's vor dass eine zweite Generation in den Betrieb einsteigt und man dann einfach auch ein zweites Einkommen benötigt.
00:05:37: oder die Betriebe sagen, wir wollen mehr Wertschöpfung auf dem Hof generieren und zum Beispiel unsere Produkte weiterverarbeiten.
00:05:46: Und dafür dann einen Absatzweg finden den es vielleicht noch nicht gibt.
00:05:51: Oder auch zu sagen Wir wollen unabhängiger vom Handel werden und unsere Preise da selbst bestimmen also mehr in die Selbstbestimmung gehen.
00:06:02: Für manche ist es auch wirklich wichtig, diesen direkten Kundenkontakt zu haben.
00:06:06: Austausch zu haben, Feedback zu bekommen und nicht nur so alleine vor sich hinzuarbeiten und gar nicht so zu merken, wo die Produkte vielleicht landen.
00:06:17: Manchmal bietet's sich das einfach an weil man hat da noch ein Gebäude stehen, was man nochmal nutzen kann oder irgendwelche andere Sachen.
00:06:28: Nur mal sagt ich probiere das jetzt mit der Direktvermarktung aus
00:06:31: Aline, war das dann bei euch auch noch zusätzlich so der Punkt mit Kundenkontakt und also Räumlichkeit ist da eh schon gewisse Gegebenheiten da waren die es für euch ein bisschen einfacher in die Richtung gemacht haben.
00:06:44: oder war's wirklich so komplett von null mal schauen?
00:06:49: Nee absolut.
00:06:50: Also es war einmal das Gespräch mit Kunden, mit Freunden, mit Bekannten und die Räume, die dafür eben auch schon da waren wie sie dann auch einfacher gemacht haben das Ganze umzusetzen.
00:07:02: Wenn wir jetzt davon ausgehen, ich bin in Betrieb der möchte jetzt starten Nina wie wären da so die Schritte wie man starten könnte?
00:07:12: Also wenn ich jetzt anfangen möchte dann ist es wichtig ja selber sich mal ein paar Fragen zu stellen und auch ganz ehrlich auf die Voraussetzungen zu schauen die da sind wie jetzt zum Beispiel welche eigenen Produkte kann nicht anbieten?
00:07:28: was haben sie Für Bedürfnisse?
00:07:30: sind die zum Beispiel kühlpflichtig oder nicht.
00:07:33: Wie ist die Lage meines Betriebes?
00:07:35: Ganz wichtig, auch welche Zeitkapazitäten haben wir denn überhaupt am Hof noch übrig für so eine Vermarktung?
00:07:44: und auch sehr, sehr wichtig was für persönliche Eigenschaften bringe ich mit?
00:07:48: habe ich so ein Unternehmertum, bin ich kontaktfreudig?
00:07:52: Bin ich technikaffin da einfach erst mal zu schauen.
00:07:56: Weil je nachdem wie die Gegebenheiten sind bieten sich auch unterschiedliche Formen der Direktvermarktung an.
00:08:03: oder halt auch ist es besser nicht in die Direkt Vermarktung einzusteigen.
00:08:08: Ja das stimmt!
00:08:09: Darauf gehen wir jetzt dann noch einmal genauer ein.
00:08:13: wann macht's wirklich Sinn und wann machts vielleicht auch eher weniger Sinn.
00:08:18: Aline, jetzt wird mich natürlich interessieren wie habt ihr angefangen?
00:08:22: Also wie kannst du uns da mal abholen?
00:08:24: Wie waren so die ersten Schritte?
00:08:26: was war herausfordernd?
00:08:28: Was war vielleicht auch hilfreich?
00:08:30: genau
00:08:31: Ja das war tatsächlich sehr spannend.
00:08:34: Erstmal stand man da also was können wir machen?
00:08:38: dann kam eben die Entscheidung für Getreide.
00:08:41: aber ist es auch wirklich so, dass den Dinkel, den wir hier anbauen oder den Rocken, kann man den verbacken.
00:08:48: Gelingt das bei jedem?
00:08:50: Bei der Hausfrau?
00:08:51: Ist jedes Mehl desgleiche oder verkalkulierbar?
00:08:55: uns da jetzt verlegst und nachdem ich ein sehr kontaktfreudiger Mensch bin und glücklicherweise auch bei allen Türen wo ich vorsichtig angeklopft habe immer wieder Hilfe bekommen hab oder Informationen konnte ich mich dann so langsam Stück für Stück dahin durchbeißen.
00:09:15: Ich musste natürlich viele Notizen machen, muss mir vieles merken.
00:09:18: das ist auch heute noch so.
00:09:20: aber kleiner Schwenk zum Kollegen der Stefan Fehm von Naturland hat glaube ich vor fünf Jahren sich irgendwann mal gedacht schon wieder ihre Nummer auf meinem Display genau Aber es war sehr hilfreich weil Ich war ja unwissend.
00:09:37: Also wir haben zwar seit zwei tausend sieben das Getreide angebaut, dann kam der große Lkw hat es abgeholt und ich bin in den nächsten Markt gelaufen und habe mir quasi wieder Dinkelmil gekauft... ...und hab mir gedacht naja als irgendwie die Zwischenstufe können wir doch vielleicht überbrücken.
00:09:54: Und so musste man sich dann quasi über verschiedene Stellen durchbeißen um zu wissen wie kommt denn jetzt mein Dinkel vom Acker in die Tüte?
00:10:05: Da habe ich quasi alle Unternehmungen oder alle Hebel in Bewegung gesetzt, hab da ganz viel nachgefragt und ja.
00:10:13: Mit Erfolg Gott sei Dank!
00:10:15: Das heißt du hast da eben deinen regional zuständigen Berater gefragt aber auch andere Direktvermarkter schon also die wie dies halt so angegangen sind?
00:10:23: Ja Genau, also ich hab mit anderen Direktvermarkt angesprochen.
00:10:28: Mit dem Berater habe auch eine Mühle angerufen bei einer Getreidemühle.
00:10:34: Der Dinkel ist ja das Besondere über den Spelz.
00:10:36: dann habe ich der Brauch so viele Schritte nach dem Ernten bis er dann überhaupt mal zum Mehl verarbeitet ist und das alles musste ich mir erstmal die Informationen erst einmal beschaffen genau um dann zu wissen wie vorgehen kann.
00:10:49: Ja Wahnsinn!
00:10:50: Das ist schon gut wenn es da jetzt zukünftig immer mehr An Unterstützung gibt eben auch durch Nina, die ja da extra aufzuständig ist für den Bereich.
00:10:59: um das nochmal anders abzudecken.
00:11:01: Genau jetzt der aktuelle Stand was verkauft ihr jetzt in dem Laden?
00:11:07: Sind es nur eigene Produkte oder eben auch von irgendwie Kooperationspartner in der Gegend?
00:11:13: Also in meinem Selbstbedingungsladen verkauf ich unsere Getreideprodukte als Mehlekrieg und Dann eben noch von anderen Betrieben außen rum habe ich mir Bio-Eier mit dazu genommen, Kartoffeln, Nudeln um so ein bisschen die Produktvielfalt zu erweitern.
00:11:32: Für die Kunden, die auch kommen das sind nicht nur wegen meinen Sachen anfahren sondern auch gleich andere Betriebe damit unterstützen können indem sie einmal zu mir kommen und nicht an verschiedene Höfe fahren müssen.
00:11:44: Ja total guter Gedanke und man kennt es ja auch von sich Potenziell mehr, wenn man mehr an einem Ort abholen kann und nicht so von Haus zu Haus gehen muss.
00:11:55: Aber bist du dann da selber auf die Idee gekommen oder war das auch eine Rückmeldung von Kundinnen?
00:12:01: Das war von Anfang an für mich klar.
00:12:03: Beim Getreide- und beim Mehl ist es tatsächlich ein bisschen schwierig.
00:12:06: Ich weiß ja nicht wen hole ich ab.
00:12:09: Und meine ... So wie ich das mache gibt's das hier im Umkreis erst mal noch nicht Großartig.
00:12:18: Dann muss ich natürlich die Hausfrau erstmal überzeugen, dass jetzt vielleicht auch mal das Dinkelmehl bei mir kaufen könnte.
00:12:25: Ich biete ihr zusätzlich an es gibt ja auch noch Eier und Kartoffelnido von anderen Höfen im Umkreis von fünf Kilometern.
00:12:30: hier erhältst also du unterstützt direkt bei mir wirklich auch die Bauern vor Ort und kannst mal hier so ein Mehl von mir aus probieren.
00:12:39: und ja das habe ich dann eigentlich schon im eigenen Interesse zusammen verpackt.
00:12:44: Hast du da auch gemerkt, weil ich habe jetzt auch gesehen.
00:12:48: Du machst auch immer wieder mal Backmischungen also dass du wirklich möglichst quasi vorbereitet was ja auch total im Trend ist die gehen wahrscheinlich auch recht gut.
00:12:58: oder wie bist du da drauf gekommen?
00:13:02: Da habe ich im Internet tatsächlich ein bisschen recherchiert oder auch in den Geschäften, weil man immer wieder mal Backmischungen zieht.
00:13:11: Es war erst einmal ein bisschen befremdlich aber ich habe es dann ausprobiert.
00:13:17: und das Wichtige ist immer, man macht Probierstücke für die Kundschaft und sobald sie das einmal getestet haben und feststellen wie gut das schmeckt, dann kaufen die die genau.
00:13:28: Das war dann so.
00:13:29: ja
00:13:30: jetzt hast du ja quasi die C-Kruppe Hausfrauen angesprochen.
00:13:33: da wäre es natürlich jetzt auch spannend zu wissen wo liegt Euer Selbstbedienungsladen wirklich?
00:13:39: Ja, also der Ort Gräfendorf wo wir wohnen ist sehr ländlich.
00:13:43: Die nächstgrößeren Städte sind zehn bis zwölf Kilometer entfernt.
00:13:46: Also nächst größere Kleinstädte und der dort Gräfindorff hat aber noch ein paar Nachbarorte die auch alles sehr klein sind.
00:13:56: Wir sprechen hier von Eidonerzahlen von Stellenweise hundertzwanzig Einwohner pro Ort oder jetzt Grävendorf so an die achthundert Jahr als es alles noch sehr klein
00:14:06: Und dann auch wenig touristisch.
00:14:08: oder habt ihr da irgendwie so, dass ein Radweg durchgeht bei euch?
00:14:13: Oder genau.
00:14:14: Doch ja tatsächlich.
00:14:16: Touristisch ist es eigentlich wird's am Wachsen würde ich das nennen.
00:14:20: Ja also wir bekommen immer mehr Touristen und es liegt an der Sale mit einem tollen Radweg und da kommen dann ab Ostern spätestens Pfingsten schon einige Urlauber durch.
00:14:31: Campingplatz ist in der Nähe.
00:14:35: Nina, da würde mich natürlich auch interessieren was deine Einschätzung dazu ist.
00:14:39: zum Standort.
00:14:40: Wie entscheidend der auch sein kann eben wie ich jetzt meinte vielleicht nähe zu dass da irgendwie ein Fahrradweg durchgeht oder irgendwas wenn man schon ländlich liegt?
00:14:50: Ich glaube die meisten können schon einschätzen okay wenn man in Stadt Nähe ist so etwas potenziell vielleicht bisschen einfacher aber es ist mittlerweile auch woanders möglich.
00:14:59: oder wie siehst du das
00:15:01: Genau?
00:15:01: also der Standort ist ein sehr entscheidender Faktor.
00:15:05: Aber es gibt da dann auch ja die unterschiedlichen Formen der Direktvermarktung und eigentlich halt auch für die unterschiedliche Standorte dann Möglichkeiten.
00:15:14: Wenn ich jetzt irgendwie Marktfern, sagt man also etwas abgelegener bin, dann ist vielleicht der Online-Shop irgendwie geeigneter oder ich fahre zu Märkten in den nächsten Ort um meine Produkte dort an die Kundschaft zu bringen.
00:15:31: Wenn wir jetzt von Selbstbedienungsständen sprechen, dann eignet sich das schon eher an Orten die stärker frequentiert sind.
00:15:40: Wie wir es auch hatten, Radwege sind zum Beispiel auch gut aushaben.
00:15:44: wenn ich z.B.
00:15:45: hauptsächlich Kartoffelvermarkte in großen Gebinden und ich liege dann an einem Radweg macht die Vermarktung nicht so viel Sinn.
00:15:55: Da ist es dann praktischer, wenn ich Kartoffeln habe.
00:15:58: Dass ich halt schaue bin ich an einem Ort wo man halt auch gut mit dem Auto parken kann damit dann halt da die schweren Sachen eingepackt werden können und mitgenommen werden können.
00:16:10: Und wenn ich jetzt am Radweg bin oder im touristischen Ausflugsgebiet Dann schau ich vielleicht kann ich auch noch ein paar Zusatzprodukte wie Getränke, Erfrischungssachen oder was für eine kleine Brotzeit oder so anbieten.
00:16:24: Ja, total.
00:16:25: Das sind nochmal auch gute Tipps und Ideen dazu.
00:16:29: Es sind ja jetzt gewisse betriebliche Voraussetzungen die irgendwie da sein müssen wie wir jetzt den Standort auch schon angesprochen hatten.
00:16:36: aber also die Person die die Direktvermarktung umsetzen soll sollte ja auch eine gewisse Persönlichkeit mitbringen.
00:16:45: was würdest du sagen?
00:16:46: Was menschlich charakterlich hilfreich ist wenn man direkt Vermarktung starten möchte?
00:16:52: Ja, ich würde da vielleicht sogar ein bisschen weitergehen.
00:16:55: Also das eine ist karakterlich aber auch so... Ich finde als Direktvermarkter, Direkt-Vermarkterin muss man einfach so viel noch machen.
00:17:02: Oftmals ist man ja im Ursprung Landwirtinnen und dann kommt auf einmal noch ganz viel anderes dazu die Vermarktungen und es bedeutet dann Produktkenntnisse, betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Organisationstalent, vielleicht sogar Mitarbeiterführung.
00:17:21: Und dann aber auch halt genau das Charaktere, dass man halt mit Leuten bei den meisten Form jetzt nicht bei allen Formen.
00:17:30: Aber halt mit Menschen dauernd in Kontakt ist und das irgendwie auch mögen muss und auch dass das Menschen zum Beispiel viel auf dem Betrieb sind wenn man die Vermarktungsstelle auf dem betrieb hat und da einfach ein Nicht-Menschen-Choi zu sein.
00:17:45: Ali, du meintest ja jetzt schon?
00:17:46: Du würdest dich als eher kontaktfreudigen Menschen beschreiben.
00:17:50: Gab's denn da trotzdem was, was du lernen musstest?
00:17:55: Ja genau also bei der Gründung war es schon schön dass man viel positives Feedback bekommen hat aus dem Freundeskreis im Ort.
00:18:04: die Bürger kamen auf einen zu und haben gesagt Mensch super das ihr das macht!
00:18:09: Und trotz allem habe ich immer wieder gesagt, nicht nur loben.
00:18:11: Ich nehme auch gerne Kritik an positiv und negativ.
00:18:15: Ihr könnt mir auch gerne sagen oder Vorschläge bringen was kann ich besser machen?
00:18:20: Und es gibt natürlich auch mal Kunden die sagen sie finden's nicht gut oder denen passt irgendwas nicht und damit muss man umgehen können.
00:18:29: Das stimmt!
00:18:30: Das ist super wichtig, weil die ja durchaus immer wieder kommen kann ohne Kritik.
00:18:34: Und manche können das vielleicht besser vermitteln andere sind dann ein bisschen direkter und damit so ein bisschen lernen umzugehen sehr wichtig.
00:18:42: wenn wir davon ausgehen okay Die charakterlichen Eigenschaften sind da das klingt erst mal gut.
00:18:48: aber gibt es dann im Gegenteil auch was wo ihr ganz klar sagt eben entweder aus betrieblicher oder persönlicher Sicht Da sollte man's lieber lassen.
00:18:57: also genau vielleicht Nina wieder beginnend.
00:19:01: Genau, das eine hatten wir ja schon so, diese persönliche Sache.
00:19:05: also wenn ich es jetzt einfach bevorzuge ganz alleine vor mich hinzuarbeiten und dann nicht gestört zu werden und auch kein Kontakt zu wollen ist das eine und das andere.
00:19:14: aber auch wenn ich merke dass sind jetzt einfach keine zeitlichen Kapazitäten da am Betrieb und wir haben auch nicht die Möglichkeiten jetzt jemandem das auszulagern und extra jemanden dafür einzustellen oder so Dann ist es ungünstig, wenn man zum Beispiel schon in einer finanziellen Schieflage ist oder da gerade so Schwierigkeiten hat und dann zu sagen die Direktvermarktung soll sie jetzt retten.
00:19:37: Ist auch keine gute Voraussetzung um zu beginnen
00:19:41: was natürlich auch wichtig ist.
00:19:43: im weiteren Verlauf.
00:19:44: ich bin mir vom Standort sicher Ich kann mir vorstellen ich habe Lust auf Kundenkontakt Die rechtlichen Vorgaben das ist für viele eine riesen Riesenhürde die noch mal anzug gehen Genau, auch viel hinterher telefonieren, Mails und so weiter.
00:19:59: Wie seid ihr da vorgegangen Aline?
00:20:02: Habt ihr da Unterstützung bekommen?
00:20:05: Ja zu Beginn war natürlich die Frage was kann ich, was darf ich und was möchte ich dann... Die Fragen waren immer wieder zu klären.
00:20:15: Der erste Anlaufpunkt war auch der Bayerische Bauernverband.
00:20:19: Aber nebenbei auch Landratsamt, weil ich ja auch Lebensmittel in den Verkehr bringe die ich zwar selber produziere aber dann auch auf die Ämter zugehen musste.
00:20:31: Die Verwaltungsgemeinschaft hier also ich habe dann und der Steuerberater das waren so die Punkte die ich alle erstmal kontaktiert habe
00:20:40: Und gab es da dann irgendwas Überraschendes, also was entweder total umständlich war oder was total überraschend einfach war?
00:20:50: Erstmal kam das Landratsamt beziehungsweise in dem Fall auch das Gesundheitsamt.
00:20:55: Ich hatte da einen sehr netten Kontakt und die waren von meiner Idee angetan und kamen dann tatsächlich zu uns auf den Hof mit dem Veterinäramt, weil wir parallel auch ab und an Biohähnchen halten.
00:21:08: Und auch Schlachten.
00:21:08: Das heißt er haben einen Schlachtraum gebraucht.
00:21:10: der musste alle Vorgaben entsprechen und ich habe für meinen Getreide aber natürlich auch ein Abpackraum gebrocht und bin dann mit den zwei Damen bei uns über den Hof und wir haben uns alles angeschaut und es war relativ schnell umsetzbar.
00:21:25: das war auf jeden Fall möglich.
00:21:26: ja genau Ich muss immer beachten wenn ich Dinge zukaufe von den anderen Höfen.
00:21:34: Das hat mir dann der Steuerberater eben mit auf den Weg gegeben, man darf gewisse Umsatzgrenzen nicht überschreiten zu dem was man selber produziert und verkauft solange mal im landwirtschaftlichen Betrieb bleibt und kein Gewerbe anmeldet.
00:21:47: Und ja genau das war vom Steuerberaters Seite her.
00:21:53: Ja das waren jetzt mal so die wichtigsten.
00:21:55: Ah und die Etiketten.
00:21:57: also wie gestalte ich meine ganzen Produktetiketten.
00:22:01: Das war auch noch so mal eine Hürde für mich, wo ich abklären musste was muss aufs Etikett?
00:22:07: Was darf auf das Etikette und musste mir da auch viele Informationen holen.
00:22:13: Da geht es um Schriftgrößen, um Gesundheitsangaben die man nicht machen darf.
00:22:18: Da bin ich auch am Anfang natürlich erst einmal mit paar falschen Etiketten an den Start gegangen und wurde dementsprechend aber dann auch wieder informiert wie man's richtig macht.
00:22:29: ja
00:22:30: Ja, das klingt schon sehr aufwendig leider.
00:22:34: Nina hast du da noch allgemeine Tipps aus der Erfahrung?
00:22:37: Aus wie du es halt mitbekommen hast bei anderen Betrieben was diese rechtlichen Vorgaben angeht, wie man da am besten vorgeht.
00:22:45: Also in einer Direktvermarktung gibt's schon eine ganze Reihe an rechtlichen vorschriften oder rechtlichen Rahmenbedingungen.
00:22:53: Das kann einen schon erschlagen.
00:22:55: Aber es gibt da auch einige Hinweise auf Broschüren, auf was man achten muss.
00:23:03: Man ist ja jetzt nicht ganz mit alleine und kann dann halt auch um Hilfe fragen und Informationen dazu bekommen.
00:23:12: Und was ich aber ganz gut finde – und wie du's auch gemacht hast Aline – ist einfach dieses Proaktiv dann auch hin, auf die entsprechenden Stellen hinzugehen und zu sagen das und dass habe Am besten auch schon mit einer Idee.
00:23:27: Also das ist konkreter und nicht nur so, ich möchte das was soll ich jetzt machen?
00:23:32: Sondern schon sagen okay ich möchte es und habe mir das und das überlegt Und passt das so, dass man da einfach in eine Abstimmung rechtzeitig geht.
00:23:41: und ehrlich gesagt hängt es aber auch dar wie das ein bisschen vom Typ Menschen ab.
00:23:45: Also es gibt welche, die wollen's alle ganz genau machen und alles genau abklären.
00:23:51: Und dann gibt's andere, die sagen ja wenn ich jetzt zu viel frage, dann krieg' ich auch so viele Vorschriften!
00:23:58: Dann lassen sie das einfach erst mal laufen... und gucken, bis dann halt jemand was sagt.
00:24:04: Für andere ist das nicht aushaltbar und die haben dann unruhige Nächte.
00:24:07: Also da muss man auch ein bisschen selber sehen, was bin ich für einen Mensch?
00:24:12: Und ich rate zur rechtzeitigen Absprache.
00:24:16: Total!
00:24:17: Die eindeutig für ruhige Nichte sorgt diese Variante.
00:24:21: Ihr macht ja diesen Sales-Bedienungsladen Aline.
00:24:24: Und jetzt klingt das Jahr total super easy bei Selbstbedienung, da muss ich ja nichts machen und das klingt einfach.
00:24:34: aber wie war das eure Erfahrung nach?
00:24:37: oder wie ist es eurer Erfahrung mit diesen Selbstbedingungsladen?
00:24:40: Es ist total super!
00:24:43: Also ich hatte erst wieder einen Markt und auf jeden Markt kommen neue Kunden ... die mit mir ins Gespräch kommen und ach wo seid ihr?
00:24:52: Und wann habt ihr immer geöffnet.
00:24:55: Wenn dann meine Antwort kommt, sieben Tage die Woche... Sie können kommen wenn sie möchten.
00:24:59: Ach das ist ja schön!
00:25:01: Ich gebe dann den Kunden immer noch den Tipp weil wir sehr ländlich sind,... ...wir haben schöne Wanderwege, wir haben einen Wasserfall in der Nähe,... ...dann können sie das mal mit einem Sonntagsausflug verbinden... ...und können trotzdem bei uns einkaufen gehen.
00:25:15: Das freut wirklich ganz viele.
00:25:16: also das war absolut die richtige Entscheidung.
00:25:20: Ja, da ist irgendwie auch ein Trend hin von möglichst frei da reingehen zu können und keine fixen Zeiten zu haben.
00:25:29: Aber kannst du das bestätigen, Nina?
00:25:31: Dass es wirklich überall und immer so einfach läuft?
00:25:35: oder gab's da auch schon Fälle die du mitbekommen hast wo es wirklich auch am Anfang ganz schön holprig war?
00:25:41: und im Vergleich zum klassischen Hofladen mit Personen können ja verschiedene Themen aufkommen.
00:25:49: Ja, wo ich einfach nochmal darauf hinweisen möchte ist dass viele halt denken also Selbstbedienungsladen denken viel halt auch das läuft von von allein und es jetzt unabhängig ob das gut läuft oder nicht läuft.
00:26:02: Nicht so gut läuft und das jetzt super schön.
00:26:05: wenn es gut läuft so soll's ja auch sein aber die Sache ist halt Es läuft nicht von allein.
00:26:10: auch beim selbst bedienungs laden Und das vergessen einige gibt es halt doch eine Reihe an Aufgaben zu tun und es schluckt dann doch auch Zeit.
00:26:22: Und gerade wenn es super läuft, was ja richtig toll ist bedeutet das aber auch zum Beispiel häufiges Auffüllen der Produkte.
00:26:29: Das heißt man muss öfter da hingehen die Produkte wieder nachfüllen.
00:26:34: Manche haben den Selbstbedienungsstand nicht auf dem Hof, dann musst du dir ein Fahrt noch einplanen, dann haben manche vielleicht an zwei verschiedenen Stellen selbst Bedienungsläden Dann wird der Weg nochmal weiter Die Abrechnung Kasse machen, nicht zu vergessen.
00:26:49: Dass man wenn man jetzt gerade auch noch Bargeld hat eigentlich täglich das Geld entnimmt.
00:26:55: saubermachen ganz wichtig die Leute wollen auch schon dass es sauber und ordentlich ist.
00:27:00: ich empfehle auch immer das noch irgendwie eine persönliche Note zu geben das schönzumachen so und jetzt sind wir schon bei einer Reihe an und dann auch noch Kommunikation drauf hinweisen, Werbung.
00:27:14: Also da kommt schon doch einiges was man erst mal bei dem Begriff Selbstbedienung denkt.
00:27:20: es läuft ja vielleicht von ganz alleine und ich glaube Alina hatte dir auch so die Erfahrung ihr müsst ja auch wahrscheinlich weiß nicht wie viel Zeit du da aufbringst täglich oder in der Woche um da einfach das am Laufen
00:27:33: zu
00:27:33: halten.
00:27:34: Ja, da gebe ich dir vollkommen recht.
00:27:37: Das ist ein täglicher Mehrfach-Täglichergang in den Hofladen.
00:27:41: Manchmal umsonst weil doch noch alles dort steht ganz oft um oh je!
00:27:45: Ich muss schnell wieder auffüllen.
00:27:47: also es gibt keinen Tag an dem nicht mindestens zwei bis drei mal in einen Hofladengeschaut habe.
00:27:53: und eben auch ja ich lege großen Wert darauf dass der Hofladend für jeden Kunden der den Hofladen neu betritt schön ausschaut das ordentlich und sauber ist dass der Kunde die Regale voll gefüllt auch sieht, finde ich absolut wichtig.
00:28:07: Genau!
00:28:09: Dass nirgendwo eine Lücke ist sondern das jeder Kunde alles einkaufen kann was wir auch im Sortiment haben Dass es Wechselgeld immer aufgefüllt ist, also meine Vertrauenskasse ist fest angeschraubt und verschlossen.
00:28:21: Man kann nur über einen Schlitz sein Geld reinschmeißen und hat nebenan ein kleines Kästchen wo man sich wechselgeld rausnehmen kann.
00:28:30: auch das muss immer wieder auf gefüllt sein wäre ärgerlich wenn kunde irgendein produkt nicht kaufen kann weil das wechselgelt nicht reicht.
00:28:37: genau und da schaue ich dreimal am tag danach
00:28:41: Ja und guckst auch, dass die halt ein gutes Einkaufserlebnis haben.
00:28:45: Eine gute Erfahrung machen weil einmal kommen und die Produkte sind nicht da, die gewünscht sind dann kommt man nicht wieder.
00:28:54: Genau!
00:28:55: Das habe ich mir von Anfang an vorgenommen oder auf die Fahne geschrieben das es immer bestückt sein muss.
00:29:03: Ich hab Rezepte mit Aushängen, ich dekoriere nach den Jahreszeiten den Hofladen einfach dass der Kunde immer wieder sagt ach Das ist aber ganz nett.
00:29:12: Aktuell habe ich einen schönen, dass du da bist Samenpäckchen zum Aussehen einer Blumenwiese in den Hofladen geschrieben.
00:29:20: mit einer persönlichen Note für unsere lieben Kunden.
00:29:23: ein kleines Dankeschön und die haben großen Absatz.
00:29:28: Das glaube ich.
00:29:28: ja so eine persönliche Note ist das schon wichtig?
00:29:30: Ich denke vor allen Dingen eben bei den Selbstbedienungsläden.
00:29:33: Jetzt vom Arbeitsaufwand nochmal ganz konkret.
00:29:37: Wenn wir jetzt eine Woche anschauen, wie viel Zeit steckst du da rein?
00:29:40: Also in Stunden wenn Du das zirka sagen kannst.
00:29:44: Mit allem also von Anfang nicht nur den Hofladen dass er schön aussieht und immer gut bestückt ist sondern auch bis die Produkte hofladentauglich sind abgepackt sind ist mein Arbeitsaufwand etwa fünfzehn bis zwanzig Stunden pro Woche.
00:30:00: Da ist jetzt aber auch die Aufbereitung und so noch dabei.
00:30:04: Und Abpacken, Etikettierung und so...
00:30:07: Genau!
00:30:08: Ja weil das fertige Produkt oder den Hofladen überwachen?
00:30:11: Das ist dann die schöne Endarbeit.
00:30:15: Aber bis es soweit ist braucht's viele Schritte vorherig macht tatsächlich noch viel mit Hand.
00:30:22: Auch meine ganzen Ediketten beklebe ich auf den Tüten selbst und die müssen gedruckt werden, die müssen entworfen werden, sie müssen geklebt werden.
00:30:29: dann kommt eben getreide Mehl was auch immer in die in die Tüden das muss gewogen werden genau verschlossen gelagert und dann in den Hofladen transportiert.
00:30:43: Mit diesen Stunden oder diesem Arbeitsaufwand muss man als Direktvermarkter einfach rechnen, natürlich je nachdem welche Form.
00:30:52: Ob es jetzt ein Automatis oder einen Hofladen wie auch immer aufwendiger weniger aufwändig aber das ganze wie du es auch angesprochen hast mit dem bevor es im Hof laden ist müssen die Sachen ja auch abgepackt werden und so weiter.
00:31:05: Jetzt würden wir zu einem Thema kommen Mit dem hoffentlich noch nicht so viele konfrontiert waren, aber mich würde es natürlich jetzt interessieren ob du damit schon konfrontierte warst.
00:31:15: Diebstahl ist natürlich je nach Lage des Vermarktungshäuschens oder Hofladens einfacher.
00:31:21: schwieriger.
00:31:22: Jetzt ist bei euch der Selbstbedienungsladen am Hof.
00:31:27: Wenn das jetzt wie Nina auch schon gesagt hat eher irgendwo außerhalb ist kann man sich vorstellen dass ein bisschen einfacher ist.
00:31:34: War dir da schon mal betroffen?
00:31:36: Also einmal wurde die Kasse in der Nacht aufgebrochen, tatsächlich.
00:31:39: Ja genau!
00:31:40: Ihr habt
00:31:40: kein irgendwie Kartensystem sondern nur Bargeld?
00:31:43: Genau ich habe ein Kartenssystem auf den Märkten.
00:31:46: wenn ich bin oder wenn ich persönlich vor Ort bin bei meinem Brotverkauf, den ich zweimal im Monat hab dann gibt es die Möglichkeit per Karte zu zahlen.
00:31:55: aber das meiste läuft über die Bargeldkasse und ums den Dieben schwerzumachen war die Gott sei Dank gelehrt.
00:32:03: Also wir haben wirklich keinen großen Schaden und keine Verwüstung vorgefunden, sondern lediglich den Blick in die leere Kasse.
00:32:10: Okay ja immerhin also das heißt immerhin aber genau des Ausmaß könnte noch viel viel größer sein.
00:32:16: an der Stelle Nina gibt es da grundsätzlich noch weitere Möglichkeiten sich vor Diebstahl zu schützen?
00:32:23: hast du dann auch weitere Tipps?
00:32:25: Genau also vor Diebstall und Vandalismus?
00:32:28: Genau, das kann jeden treffen.
00:32:31: Es gibt jetzt nicht die Garantie aber es gibt so ein paar Faktoren, die das vielleicht schwieriger machen oder ein bisschen beeinflussen.
00:32:39: Das eine hattest du jetzt auch gerade ein bisschen angesprochen ist der Standort.
00:32:43: also wenn das Auf- und Betriebsgelände ist einsehbar vom Wohnhaus zum Beispiel auch oder da einfach viel Publikumsverkehr oder viele Menschen unterwegs sind Hemd auf jeden Fall, das ist sicherer als wenn der Selbstbedienungsstand Hofladenautomat jetzt irgendwie ganz abgelegen liegt.
00:33:06: Eine gute Beleuchtung ist auch noch mal wichtig und dann kann man mit Kameras arbeiten.
00:33:12: die schützen schon oder schrecken ab.
00:33:14: manchmal reichen da auch einfach Attrappen, Kameraattrappen.
00:33:18: Und dann gibt es aus der Psychologie auch noch so ein paar Tipps.
00:33:21: Das heißt zum Beispiel mit Spiegel zu arbeiten was man sich dann selbst sieht steigt ein bisschen die Hemmschwelle da irgendwas zu klauen oder auch zu beschädigen.
00:33:33: Oder mit Bildern arbeiten, wenn man so Gesichter sieht fühlt man sich irgendwie beobachtet und es heißt auch das Sauberkeit und wenn's jetzt sauber und ordentlich ist dass das auch nochmal die Hemmschwelle ein bisschen hebt
00:33:47: Ja das sind ja wirklich gute und relativ einfach umsetzbare Tipps.
00:33:52: Also gerade Sauberkeit, das klingt auch irgendwie ein bisschen witzig weil ich eigentlich denke man ist es so die Grundvoraussetzung wenn nicht da was direkt vermarkten möchte dass es so gewissermaßen ordentlich aussieht aber ist nochmal ein guter Appell.
00:34:06: vielleicht dahin geht auch das noch mal mehr zu gucken weil dann vielleicht auch Thema Diebstahl bisschen unattraktiver ist.
00:34:14: Genau, und dann wollte ich da noch ergänzen die Möglichkeit halt eine Kartenzahlung.
00:34:19: also es gibt jetzt auch viele Betriebe, die das ausschließlich mit Kartenzahlungen machen einfach weil dann gar kein Geld vorhanden ist was geklaut werden könnte.
00:34:27: Da muss man ein bisschen abwägen wie es meine Kundschaft möchte.
00:34:32: Ist die bereit halt nur mit Karte zu zahlen oder ist es da auch wichtig dass man halt noch die Möglichkeit zur Bargeldzahlung anbietet?
00:34:39: Und was ja auch eine Entwicklung ist, dass es so Selbstbedienungshof legen mit Zugangskontrolle gibt.
00:34:46: Wo du halt dann nur durch die EC-Karte oder eine App überhaupt den Verkaufsraum betreten kannst und da schützt natürlich auch nochmal vor Diebstahl und das in einigen Gegend wo einfach Diebstahl weit verbreitet sei es verbreitet aber es gibt einfach Gegenden wo das wirklich häufiger vorkommt gibt es einfach viel mehr Überlegungen, da jetzt auch so Zugangskontrollen darauf umzusteigen.
00:35:11: Da macht das auf jeden Fall Sinn?
00:35:13: Ja Aline ergänzt gerne!
00:35:14: Genau also ich habe es bei mir eben auch festgestellt der Diebstahl so unter dem Tag... Das hatte ich jetzt vorhin natürlich ein bisschen falsch auch interpretiert mit dass in der Nacht mal einer da war aber unterm Tag bei den Produkten bei uns eben weil wir die Gegebenheit haben, dass bei uns wirklich viel Publikumsverkehr ist.
00:35:32: Wir sind eng besiedelt um unseren Hofladen rum befinden sich drei Häuser.
00:35:37: da mag ich es fast komplett ausschließen vielleicht mal das irgendein Produkt nicht bezahlt ist aber zu... ...feindet bei mir keinen Diebstahlstart.
00:35:47: ja genau und was ich noch wichtig finde ist immer, dass die Produkte selbst auch mit einem Preis ausgezeichnet sind.
00:35:54: Ich klebe auf jedes Produkt selber ein Preisschild Weil das, finde ich immer ist auch noch mal eine Hemmschwelle.
00:36:00: Das einfach mitzunehmen.
00:36:01: wenn ich genau den Preis am Produkt oben sehe dann kann ich nicht sagen... Ich weiß nicht was es gekostet hat.
00:36:09: Da sind wir wieder bei der Psychologie!
00:36:12: Ja,
00:36:12: das ist die Psychologie, genau.
00:36:15: Nina du hast schon ein bisschen auch das Kundenklientee gerade schon angesprochen anhand dessen man auch ein bisschen schauen muss, welche Zahlungsmethode macht Sinn.
00:36:23: Welche Kunden habt ihr denn das so?
00:36:25: Also wie viele Kunden habt Ihr ungefähr Aline wenn Du das sagen möchtest und wo kommen die so her?
00:36:30: also vom Radius als Einschätzung.
00:36:33: Also Radius als Einschätzung geht wirklich bis zu fünfzig Kilometer um den Hofladen rum.
00:36:39: Ich habe Kunden, die machen Großbestellungen schicken mir das vorher per WhatsApp zu.
00:36:44: ich richte alles da steht ein Parat.
00:36:47: Die Kundin kriegt vorher dann noch den Preis genannt was sie mir bezahlen muss und dann ist eine einfache Übergabe genau.
00:36:54: Ich hab viel Stammkundschaft auch hier außen herum die einfach über Kurse auf mich aufmerksam werden, Brotparkurse.
00:37:04: Genau.
00:37:04: also ich würde sagen ja zwei bis dreihundert Kunden die Zahl ist wirklich schwierig einzuschätzen mindestens.
00:37:13: Ja alles gut nur so.
00:37:14: als Tendenz ist es ja schon mal auch ganz spannend mit den fünfzig Kilometern.
00:37:18: also das finde ich auch schon mal eine spannende Radios dem man vielleicht wenn man damit starten möchte auch mal schauen kann.
00:37:24: so was ist denn da so drum rum?
00:37:26: wie viel gibt's in der dass man das so ein bisschen abschätzen kann, wie realistisch ist es da?
00:37:31: Dass ich gewisse Kunden noch abgreifen kann.
00:37:35: Da würde mich natürlich jetzt interessieren, wie greift Ihre Kunden ab?
00:37:37: also Wie habt ihr das Marketing aufgebaut?
00:37:40: Wie ist die Kundekommunikation?
00:37:43: Also der Start war sehr pragmatisch.
00:37:45: Mein Mann hat irgendwann mal gesagt Ich sehe hier nur noch Mehl und Getreide Das irgendwie ausprobiert werden muss Ob's backfähig ist.
00:37:52: Und dann kam so Schritt für Schritt alles die Idee oder das Wissen, dass es alles gut werden kann.
00:38:01: und wenn ich jetzt Mehl- und Getreide anbaue ja was kann ich denn damit eigentlich alles machen?
00:38:06: Und wo kann dann da die Reise hingehen?
00:38:08: im Hinterkopf hatte ich das schon.
00:38:10: Ich habe nur immer großen Wert drauf gelegt, dass ich langsam das wachsen anfange weil ich mir auch über die ganzen Investitionen und den Arbeitsaufwand damals noch nicht bewusst war und auch nicht darüber was dürfe ich überhaupt!
00:38:24: Und ein Landwirt wird bei jeder Person eigentlich dreimal am Tag benötigt.
00:38:28: Jeder hat Hunger und Durst, aber was darf ich jetzt eigentlich machen?
00:38:34: Man geht mit Lebensmittel um... Und somit habe ich langsam angefangen.
00:38:38: und dann kamen Kanäle wie WhatsApp.
00:38:41: Damit habe ich als allererstes die Kundschaft mitgenommen, ich hab im Status angefangen so ein bisschen unseren Hof zu präsentieren.
00:38:50: auch da kam wieder gute Rückmeldung von den Kunden.
00:38:52: Mensch das macht so einen Spaß euch damit zu erleben.
00:38:54: wir wussten ja gar nicht was ihr alles macht was die Bauern so alles machen.
00:38:58: und so kam es dann dass sich den Whatsapp-Status immer mehr dafür quasi verwendet hat.
00:39:03: und was ich heute voll umfänglich mache ... mein Status sehen, drei bis vierhundert Leute.
00:39:09: Also ich den dafür verwende was ist eigentlich auf dem Hof los?
00:39:12: Nicht täglich, das nervt die Kunden dann auch irgendwann und man überblätterts... ...sondern in Jahreszeiten entsprechend!
00:39:19: Das war so der erste Kanal.
00:39:20: Dann habe ich auch WhatsApp bietet diesen Broadcast an,... ...das is' dann so eine Exklusiv-Benachrichtigung für unseren Brotverkauf, ... ...für unseren Hähnchenverkauft, dass einfach die Kunden... Ja, wie eine Art Stammkundens sind die dann immer wieder den Möglichkeit haben mit mir in Kontakt zu treten.
00:39:37: Das kam als nächstes.
00:39:39: Dann habe ich Instagram ist natürlich wahnsinnig wichtig.
00:39:43: auch da musste ich mich dann irgendwann mal reinfuchsen und hab mir gedacht okay damit erreicht man doch nochmal mehr Menschen und eine ansprechende Internetseite die immer aktuell gehalten wird ist ganz wichtig.
00:39:56: Davor hatte ich noch eine Google-Listung.
00:39:58: tatsächlich gemacht, also ich habe mich bei Google auch angemeldet dass man uns per Google Maps abrufen kann.
00:40:05: Dass man uns bewerten kann das man einfach sieht weil ich immer von mir ausgegangen bin Ich nutze selber ganz viel und dann muss sich auch den Betrieb hier präsentieren Und musste da nochmal wirklich einen großen Batzen Geld in die Hand nehmen und für eine ordentliche Internetseite, die mit allen rechtlichen Sachen abgedeckt ist.
00:40:24: Dass ich da keine Schwierigkeiten kriege.
00:40:27: Da geht es ja auch um Bildrechte, um Tonrechte.
00:40:31: Davon habe ich überhaupt keine Ahnung gehabt.
00:40:32: also hab ich mir jemanden gesucht der davon eine Ahnung hat und der davon einer Ahnung hatte.
00:40:36: er verlangt natürlich auch viel Geld Aber in den sauren Apfel muss man auch mal beißen, aber wir brauchen eine ansprechende Internetseite und die auch immer aktuell gehalten ist mit allen Terminen.
00:40:47: Ich sitze im Januar da und gebe die kompletten Termine fürs Jahr durch, wenn unser Brot verkauft oder das Hähnchenverkauf.
00:40:54: Und dass die Kunden quasi immer wieder sehen, damit was gemacht hat passiert noch etwas.
00:41:00: Die ganzen Kanäle zusammengefasst bediene ich eigentlich ständig Flyer – auch ganz wichtig!
00:41:07: einen ansprechenden Flyer vom Hof.
00:41:10: Das sind alles so diverse Kanale, das merke ich auch bei vielen Standkunden auf den Marktständen dass die dann eben die Flyer mitnehmen weil immer wieder kennt jemand jemandem der sein Brut selber backt der eine Weizen Unverträglichkeit hat.
00:41:23: und wir haben jetzt Denkel und dadurch wird es auch immer wieder weitergegeben.
00:41:28: genau somit erreiche ich eigentlich schon viele Kunden.
00:41:30: ja
00:41:31: Genau auch die Mund-zu-Mund Propaganda
00:41:33: ist das Beste
00:41:34: aber man hört ja jetzt schon Raus ist es sehr viel Arbeit, was das angeht auch noch.
00:41:39: Diese ganzen Plattformen quasi zu bestücken und immer aktuell so halten.
00:41:44: Nina noch ein Kommentar dazu?
00:41:46: Das ist schon... Also ich kenne auch ein paar direktvermarktete sie eigentlich schon mit eins der wichtigsten Sachen.
00:41:52: Wenn ich da nicht mehr dahinter bin dann kann da schon schnell auch mal etwas einbrechen wenn ich halt nicht so einen großen Stammkundschaft habe.
00:41:59: oder
00:42:00: von den Kommunikationsmaßnahmen, wie man so schön sagt oder um auf sich aufmerksam zu machen finde ich schon mal ganz wichtig auch was du schon gesagt hattest Aline.
00:42:12: So einen Google-Eintrag Unternehmensprofil weil damit einfach viele Leute ja auch suchen wo können sie in der Nähe irgendwie einkaufen?
00:42:21: und auch so Hinweisschilder zu machen um einfach zum Betrieb irgendwie zu finden.
00:42:26: Ich find das sind so so anfängliche Must-have und dann ist es schon auch ein bisschen ... abwägen.
00:42:36: Wie doll mache ich jetzt gleich am Anfang auf mich aufmerksam?
00:42:40: Oder wie du das jetzt auch gemacht hast, ne erst mal so ein stillen Einstieg!
00:42:45: Ich probiere das erstmal und guck wie was läuft und hab noch nicht gleich diesen ganzen Besucher in Ansturm.
00:42:53: Genau und ansonsten natürlich sich aufmerksam machen werbetrommel... wie sagt man Werbetromma drehen Rühren, nicht drehen.
00:43:05: Es ist total wichtig um einfach die Kundschaft dran zu bekommen, ne?
00:43:10: Ja genau!
00:43:11: Aber nee das stimmt.
00:43:12: es war jetzt noch mal ein wichtiger Punkt Nina dass du auch meintest vielleicht nicht zu früh zu viel machen weil es kann einen ja dann auch irgendwie erschlagen wenn man dann in Instagram und überall quasi überregional Großwerbung macht Dann sind da plötzlich ganz viele Leute da Und dann kann man's gar nicht mehr stemmen Da eben lieber nach und nach zu wachsen.
00:43:32: Wie kann ich es erst mal schaffen?
00:43:35: Und dann auch wie ist so die Resonanz, also wie viele Leute kommen und was ist da noch nötig vielleicht immer wieder anzupassen?
00:43:43: Naja, ist das ein Weg!
00:43:44: Ich will gar nicht sagen, dass das der einzige ist oder der wichtig ist.
00:43:49: Man kann es sich halt auch anders planen und eine andere Möglichkeit ist ja auch so, ne?
00:43:53: Ich fange an mit einer Direktvermarktung und eröffne jetzt was auch immer ab für eine Verkaufsstelle Und dann gucke ich aber, dass dies auch mit einem großen Kneil passiert.
00:44:01: Dann schaue ich, dass ich die lokalen Medien dran bekomme Dass es vielleicht in den lokalem Press einen Bericht darüber gibt.
00:44:09: Ich mache ein großes Eröffnungsfest kündige das vorher schon viel in den Social Media Formaten an.
00:44:17: Wenn ich jetzt irgendwie was baue, kennt ihr ja auch, dass man dann sagt so... Potenziellen Kunden, die potenzielle Kundin schon mitnehmen in der Gestaltung.
00:44:27: In dem Aufbau.
00:44:28: jetzt waren wieder die Handwerker da.
00:44:29: Jetzt steht schon das bald kommt und so eine Art Countdown machen ist auch ein Weg.
00:44:34: Muss man einfach gucken was?
00:44:36: Was ist mein Weg und was passt
00:44:38: genau?
00:44:38: Was passt zu mir und zu meinem Betrieb dann auch einfach.
00:44:41: Genau ist einfach individuell.
00:44:43: wir wären jetzt auch schon ziemlich am Ende.
00:44:45: sage ich jetzt mal jetzt geht es eher nochmal um diese Learnings dass quasi auch so eine Art Herzstück sein kann für viele, die jetzt damit starten wollen.
00:44:54: Was würdest du ganz klar heute anders machen Aline aus den letzten Jahren Erfahrung?
00:45:01: Anders machen jetzt eigentlich gar nicht so viel.
00:45:04: ich habe mir da wirklich einen Grundstock an Plan gelegt.
00:45:09: Ich bin zufrieden so wie es gelaufen ist.
00:45:12: Manche Sachen machen Stress am Betrieb.
00:45:14: das können wir nicht beeinflussen.
00:45:16: Das ist das Wetter Da wissen wir nie wie der Antibiot Ich ... hat mir wirklich den Plan so gelegt und der ist auch Gott sei Dank geworden.
00:45:26: Ich muss mir aber immer wieder Gedanken machen, ab jetzt kann ich überhaupt noch wachsen?
00:45:32: oder wie viel möchte ich wachsen?
00:45:34: Weil irgendwann ist die Stufe oder das Limit erreicht dass es als Einzelperson hinbekomme.
00:45:41: mein Mann ist berufstätig.
00:45:42: Ich musste hier meistens eigentlich alles alleine managen tagsüber solange er nicht da ist.
00:45:49: Und wie weit können wir noch wachsen?
00:45:53: Wie weit wollen wir noch waxen, weil irgendwann stellt sich jeder Betrieb die Frage.
00:45:57: Gehe ich jetzt eine Stufe höher?
00:45:59: Brauche ich vielleicht wieder Mitarbeiter dann auch oder halte ich das Level?
00:46:04: Das ist jetzt eigentlich gerade meine Herausforderung von der ich jetzt im Moment stehe oder meine große Frage ja genau und wenn
00:46:11: jetzt aber Berufskolleginnen, Berufskullegen anfangen wollen hast du da irgendwie so ein Tipp aus deiner Erfahrung?
00:46:19: Ich würde es wieder so machen, dass ich einfach
00:46:21: sage, ich
00:46:22: werde langsam wachsen.
00:46:24: Ich will nicht mit einem großen Knall auf dem Markt erscheinen sondern ich fange langsam an und muss immer Qualität liefern.
00:46:34: Ich kann nicht launenabhängig dann schlechte Qualität liefern, sondern dann lass ich's gleich bleiben.
00:46:40: Also alle Produkte die ein Landwirt erzeugt, die sollen auch die Qualität zeigen und so würde ich es auch den Kollegen mitgeben.
00:46:48: Habt haltet eine Qualität?
00:46:49: Die hat zwar auch ihren Preis aber die Kunden sehen das und sind dann auch bereites zu bezahlen.
00:46:56: also das wäre so mein Tipp!
00:46:59: Nicht mit einem großen Knall, sondern schön langsam das Ganze angehen und dann lieber... nach oben wachsen.
00:47:05: Auf jeden Fall und es ist auch wirklich schön zu hören, dass ihr da euer den Weg gefunden habt also eben entsprechend wie ihr das Hand haben wollt und genau darauf kommt's ja auch an.
00:47:17: für heute waren das super Abschlussworte.
00:47:20: natürlich können wir noch eine tiefergehende Folge machen.
00:47:24: schauen wir mal was bei der Umfrage dann rauskommt.
00:47:28: jetzt erstmal danke Nina.
00:47:30: Danke Aline.
00:47:32: Tolle Gespräch heute.
00:47:33: Es war wirklich sehr inspirierend, wie du Aline das angehst mit welcher Motivation und welchen Engagement die Folge war als Einstiegsfolge gedacht.
00:47:42: wenn euch jetzt noch weitere Punkte wie den Bereich Investitionen steuer die Schritte von der Produktidee bis zur Vermarktung also wenn wir hier noch auf etwas Detailierter eingehen sollen und dazu eine Podcast-Folge machen sollen nimmt gerne einen Umfreeteil.
00:48:01: Dann können wir da hingehen, noch mal was machen.
00:48:05: Weiterführende Informationen findet ihr wie immer in den Show notes.
00:48:08: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten
00:48:10: Mal!
00:48:29: Vermarktungsvorteile und das große Netzwerk aus Beraterinnen und Berater sind zwei Gründe, warum sich eine Mitgliedschaft für dich auszahlen kann.
00:48:37: Hol dir jetzt unser kostenloses und unverbindliches Infopaket!
00:48:41: Klicke einfach auf den Link in den Show Notes, trage kurz deine Daten ein und wir senden dir das Paket in den nächsten Tagen zu.
00:48:48: Bis zum nächsten Mal – Wir freuen uns wenn du wieder dabei bist Und denkt immer daran?
00:48:53: Gut beraten mit Naturland.
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